
Logo: Obletter
Durch die Eröffnung der ersten Filiale am Münchner Stachus hat Josef Obletter ein schnell expandierendes Familienunternehmen gegründet. Untergebracht waren die Filialen oft in schönen Altbauten und die Niederlassungen Nürnberg und München führten zeitweise über 70.000 Produkte.
Nach dem Trend zu Konsolen- und Computerspielen hat Obletter zwar einige Abteilungen dafür in den meisten Filialen eingerichtet, das Hauptgeschäft wurde jedoch weiterhin auf das klassische Spielzeug ausgerichtet. Im Nachhinein war dies wohl ein Fehler, da es Ende der 90er Jahre zu einem gewaltigen Umsatzeinbruch führte, weshalb die Kette damals zum Verkauf stand.
Seit dem Jahr 1997 ist Obletter eine Tochterfirma der Müller-Gruppe. Weil die Geschäfte von Müller auch über Spielwarenabteilungen verfügen, hat der Konzern Schritt für Schritt ein Großteil der Obletter-Filialen geschlossen oder an kleine Unternehmer verkauft. Heutzutage findet man vereinzelt noch in einigen Städten Obletter-Spielwarengeschäfte, welche aber unabhängig von der Müller-Gruppe geführt werden.
Von dein einst zwölf von Müller übernommenen Niederlassungen, gibt es mittlerweile noch zwei Filialen in München. Mit über 16.000 Artikeln auf zwei Etagen und einer Verkaufsfläche von 1.500 Quadratmetern ist die Obletter-Filiale in München am Stachus ein durchaus beliebtes Touristenziel und verkauft vorwiegend klassisches Spielzeug, wie beispielsweise Holzspielzeug, Schaukelpferde, Dampfmaschinen, Puppen und Brettspiele.
Daneben bietet die Filiale ihren Kunden natürlich auch Spielwaren im aktuellen Trend an und zeichnet sich vor allem durch geschultes und aufmerksames Fachpersonal aus.

