Puppenstuben waren schon immer das absolute Mädchenspielzeug. Sie sind auch heute noch nicht ganz aus den Kinderzimmern verschwunden, aber so schöne, wie es früher gab, findet man kaum mehr. Umso schöner ist es, dass man jetzt im Ebersbacher Stadtmuseum Puppenstuben aus dem 19. und 20. Jahrhundert bewundern kann. Auf zwei Etagen findet man in erster Linie Puppenstuben der Sammlerin Ingrid Ostermann aus Ebersbach.
Außergewöhnlich seltene Puppenstuben aus städtischer Sammlung

Das älteste Stück stammt aus dem Jahre 1850
Auch sechs Puppenstuben, die aus der Museumssammlung der Stadt stammen, werden ausgestellt sein. Diese waren bisher noch nicht zu besichtigen. Das älteste Stück in der Ausstellung stammt aus dem Jahr 1850. Es handelt sich dabei um eine Rauchfangküche, die restauriert und in ihren Ursprungszustand zurück versetzt wurde. Auch das Zubehör ist zeittypisch. Hundert Jahre lang, soll laut Museumsleiter, mit dieser Küche gespielt worden sein. Die jüngste Puppenstube bei den Ausstellungsstücken ist ein Haus von Lundby, einem schwedischen Puppenhaus-Hersteller. Dieses Puppenhaus wurde zwischen 1970 und 1972 hergestellt. Es wurde im Originalzustand belassen.
Aber nicht nur Puppenstuben kann man bei der Ausstellung betrachten, sondern auch über 20 wertvolle und wunderschöne Puppen. Viele der Puppen sind von der Firma Heubach. Auch anderes Spielzeug, zum Beispiel ein Marienkäfer der Firma Steiff, gehören zu den Ausstellungsstücken. Für die Besucher hat man zudem ein Spielezimmer eingerichtet, in dem nach Herzenslust gespielt werden darf. Die Ausstellung wird bis zum 5. Februar gehen und jeweils sonntags zwischen 14 und 17 Uhr und mittwochs zwischen 15 und 19 Uhr geöffnet sein.
Ebersbacher Stadtmuseum präsentiert Puppenstuben aus dem 19. und 20. Jahrhundert bewerten:



Leave Comments